Neue Politikinstrumente: Wie können sozialer engagierte Hochschulen in Europa gefördert werden

Neue Politikinstrumente: Wie können sozialer engagierte Hochschulen in Europa gefördert werden


21/03/2018

EU-gefördertes Projekt, um neue Politikinstrumente vorzuschlagen, mit denen das gemeinschaftliche Engagement von Hochschulen bewertet werden kann

Ein internationales Projekt wurde ins Leben gerufen, um einer neuen Priorität auf der politischen Agenda der EU für den Hochschulbereich gerecht zu werden: das gemeinschaftliche Engagement von Hochschulen. Das Projekt ‘TEFCE – Towards a European Framework for Community Engagement of Higher Education’ (‘TEFCE – Für einen europäischen Rahmen für gemeinschaftliches Engagement im Hochschulbereich’) soll dazu dienen, Instrumente zu entwickeln, die Hochschulen dabei helfen, leichter mit der jeweiligen Gemeinschaft auf lokaler und regionaler Ebene zu interagieren. So kann dringenden gesellschaftlichen Bedürfnissen besser entsprochen werden.

Das Projekt wird einen Rahmen für einen gemeinsamen europäischen Ansatz für gemeinschaftliches Engagement im Hochschulbereich vorschlagen und so dazu beitragen, inklusive und vernetzte Hochschulsysteme aufzubauen. Dabei sollen zunächst die vorliegende Forschung und Initiativen betrachtet werden, bei denen versucht wurde, das Engagement von Hochschulen zu messen. Danach sollen Instrumente entwickelt werden, die Hochschulen und politischen Entscheidern auf EU-Ebene dabei unterstützen können, mehr gemeinschaftliches Engagement zu fördern, und die es ermöglichen, den Grad von gemeinschaftlichem Engagement einer Einrichtung auf sinnvolle Weise zu bewerten.

Das Projekt läuft von 2018 bis 2020, wird geleitet vom Institut für Entwicklung und Bildung (Kroatien) sowie der Technischen Universität Dresden (Deutschland) und wird renommierte Forscher, Hochschulen, lokale Behörden und Hochschulnetzwerke aus sieben EU-Mitgliedstaaten einbinden. Zum Expertenteam des Projektes zählen Forscher von der Univsität Twente, der Universität Gent, vom Dublin Institute of Technology, der Universität Rijeka und vom Institut für Entwicklung und Bildung. Hochschulen und lokale Behörden aus den Städten Dresden (Deutschland), Dublin (Irland), Enschede (Niederlande) und Rijeka (Kroatien) werden die entwickelten Instrumente als erstes testen. Zusätzliche Expertise wird bereitgestellt vom Europäischen Konsortium für Innovative Hochschulen, dem Globalen Hochschulnetzwerk für Innovation (vertreten durch die katalanische Vereinigung staatlicher Hochschulen) und von PPMI aus Litauen, dem Koordinator des NESET II-Expertennetzwerkes.