16 Jun 2016

Stärkere Maßnahmen auf EU-Ebene für ein besseres Vorgehen gegen Radikalisierung, die zu Gewaltbereitschaft und Terrorismus führt

In einer aktuellen Pressemitteilung stellte die Kommission weitere Schritte zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Prävention und Bekämpfung von Radikalisierung vor, die zu Gewaltbereitschaft und Terrorismus führt. Dabei wurden sieben spezifische Bereiche festgelegt, in denen die Zusammenarbeit auf EU Ebene einen zusätzlichen Nutzen für die Prävention von Radikalisierung bringt:

  • Terroristischer Propaganda und illegalen Hassreden im Internet etwas entgegensetzen
  • Gegen die Radikalisierung in Justizvollzugsanstalten vorgehen
  • Inklusive Bildung und gemeinsame europäische Werte fördern
  • Eine inklusive, offene und widerstandsfähige Gesellschaft fördern und den Kontakt zu jungen Menschen suchen
  • Stärkung der internationalen Zusammenarbeit
  • Forschung, Aufbau einer Evidenzbasis, Monitoring und Vernetzung fördern
  • Auf die Sicherheitsdimension konzentrieren

Um die Erhebung neuer Daten zu fördern und den Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren zu erleichtern, wurde ein EU-Aufklärungsnetzwerk gegen Radikalisierung (RAN) gegründet. Die Kommission will dem Exzellenzzentrum des Aufklärungsnetzwerks gegen Radikalisierung in den kommenden vier Jahren bis zu 25 Millionen EUR bereitstellen, mit denen Akteure in den Mitgliedstaaten dabei unterstützt werden, umfassende Präventionsstrategien und bereichsübergreifende Programme zu entwickeln und konkrete Projekte umzusetzen.

RAN

 

 

 

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Full press release is available here.
Communication from the EU is available here.